Kalorien Guide - Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett - Nährwerte von Lebensmitteln

Cola: Kalorien und Nährwerte von Coca Cola

Cola ist eine kaffeebraune Limonade, die in der Regel Koffein und Kohlensäure enthält. Zu den weiteren Inhaltsstoffen zählen die Kola-Nuss, Vanille, Zimtöl, Nelkenöl, Zitrone, und vor allem Zucker, Zuckercouleur und Phosphorsäure. Der Zusatzstoff Zuckercouleur (auch E 150d) ist für die dunkelbraune Farbe der beliebten Brause verantwortlich.

In den USA und Europa beherrschen zwei große Cola Hersteller den Markt: Coca Cola und Pepsi Cola. Beide arbeiten mit unterschiedlichen, aber ähnlichen Rezepturen, deren genaue Zutaten sie geheim halten. In Südamerika wird die dort bekannte Inca Kola aus Peru vertrieben, während Tukola aus Italien sich in Cuba durchgesetzt hat. Aus Frankreich stammt die seit 2002 auf dem Markt erschienene Mecca-Cola, die besonders die muslimischen Verbraucher ansprechen soll.

Die ursprüngliche Cola wurde im Jahr 1886 von einem US-amerikanischen Pharmazeut erfunden und bestand aus einem Sirup, das mit Sodawasser gemischt wurde. Während ihr anfänglich Kokain beigefügt wurde, ist die dunkle Brause heute selbstverständlich frei von der Droge. Dennoch sollte sie nicht im Übermaß genossen werden. Durch ihren hohen Zuckeranteil und die zugesetzte Phosphorsäure greift sie den Zahnschmelz an und führt nicht selten zu Kariesbefall. Dass Cola die Magenschleimhaut schädigt, ist jedoch ein Mythos, das den wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht standhält.

Cola: Kalorien und Nährwerte

Die kaffeebraune Brause zählt sicherlich mit zu den beliebtesten Erfrischungsgetränken in Deutschland. Sie wird pur oder als Mischgetränk konsumiert. Dabei entstehen bekannte, alkoholische Mixgetränke, wie der Cuba Libre (Rum mit Cola) oder die Weinbrand-Cola, die in Wien so liebevoll als „Baucherl“ bezeichnet wird. Gemischt mit Orangenlimonade heißt sie, je nach Hersteller Spezi oder Mezzo Mix. In Spanien wird der Rotwein mit Cola als Calimocho bezeichnet und die bayerische Goaßnmaß enthält Weißbier, Cola und Kirschlikör.

Obwohl die koffeinhaltige Limonade recht vielseitig verwendet werden kann, sind ihre Nährwerte eher einseitig. Sie weist nämlich weder Fett noch Eiweiß auf, sondern ist ein reiner Energiespender, dessen Kohlenhydrate zu 100 Prozent aus Zucker bestehen. Im Folgenden finden Sie die Nähr- und Energiewerte von 100 Millilitern Coca Cola, im Vergleich zu einem Liter Coca Cola:

100 ml Coca Cola:

  • 180 kJ / 42 kcal
  • 0 Gramm Eiweiß
  • 0 Gramm Fett
  • 10,6 Gramm Kohlenhydrate
  • (davon 10,6 Gramm Zucker)

1 Liter Cola:

  • 1.800 kJ / 420 kcal
  • 0 Gramm Eiweiß
  • 0 Gramm Fett
  • 106 Gramm Kohlenhydrate
  • (davon 106 Gramm Zucker)

Wer, wie in den meisten Gaststätten üblich, ein Glas Cola mit dem Inhalt von 0,25 Litern trinkt, hat also 26,5 Gramm reinen Zucker zu sich genommen. Das entspricht 450 kJ oder 105 kcal, sprich bei Frauen circa 5,25 Prozent der empfohlenen Tagesmenge und bei Männern 4,2 Prozent.

Cola
Bildquelle: Coca-Cola

Coca Cola light: Kalorien und Nährwerte

Coca Cola light ist die kalorienarme Variante der Coca Cola. Denn schließlich möchte der Cola Genießer ja nicht ständig mit dem Zucker über die Stränge schlagen. Die Cola light ist zwar stark Kalorien reduziert, schmeckt aber deshalb nicht weniger süß, als ihre zuckerhaltige Schwester. Im Gegenteil, es sind drei verschiedene Süßstoffe enthalten, die für eine nachhaltige Süße der Light-Limonade garantieren. Auch die übrige Zutatenliste unterscheidet sich leicht von den Inhaltsstoffen der zuckerhaltigen Coca Cola, denn im Geschmack variieren die beiden Limonaden ebenfalls. Nachfolgend können Sie die Nährwerte und die Kilokalorien für 100 Milliliter Coca Cola light lesen:

  • < 1 kJ / < 0,25 kcal
  • < 0,1 Gramm Eiweiß
  • 0 Gramm Fett
  • < 0,1 Gramm Kohlenhydrate
  • (davon < 0,1 Gramm Zucker)

Coca Cola Zero: Kalorien und Nährwerte

Auch die Coca Cola Zero enthält so gut wie keine Kalorien. Im Vergleich zur Coca Cola light unterscheidet sie sich lediglich in der Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe. Das heißt, sie weist die gleichen Nährwerte und den selben Energiegehalt auf, wie die koffeinhaltige Limonade in ihrer Light-Version, enthält aber andere Süßstoffe und auch andere Aromen. Laut Hersteller schmeckt die Coca Cola Zero fast genauso, wie die klassische Cola. Ihren Kaloriengehalt und den Energiewert können Sie im Folgenden nachlesen:

  • < 1 kJ / < 0,25 kcal
  • < 0,1 Gramm Eiweiß
  • 0 Gramm Fett
  • < 0,1 Gramm Kohlenhydrate
  • (davon < 0,1 Gramm Zucker)

Coca Cola, Light & Zero

Wenn Sie den Geschmack der koffeinhaltigen Limonade lieben, aber dennoch auf Ihre schlanke Linie achten möchten, sollten Sie auf eine der stark kalorienreduzierten Varianten zurückgreifen. Ob Sie sich dabei für Coca Cola light oder Coca Cola Zero Sugar entscheiden, bleibt einzig und allein ihrem Gusto vorbehalten. Gesund sind allerdings beide Sorten ebenso wenig, wie das zuckerhaltige Original Produkt. Schließlich handelt es sich um synthetisch hergestellte Limonaden, die zudem einen hohen Gehalt an Phosphorsäure aufweisen. Phosphorsäure schädigt den Zahnschmelz und wirkt demineralisierend. Auch gibt es zur Verwendung von Süßstoffen recht unterschiedliche Lebensmittelstudien, die den Zuckerersatzstoffen nicht alle ein Unbedenklichkeitszeugnis ausstellen.

Coca Cola als Hausmittel

Cola mit Salzstangen wird bei vielen Müttern als das optimale Hausmittel gegen Durchfallerkrankungen gehandelt. Dabei beschleunigt angeblich der Zucker in der Limonade die Aufnahmefähigkeit des Salzes aus den Salzletten. Allerdings ist dieser Rat, der noch bis vor einigen Jahren sogar von Medizinern erteilt wurde, mit Vorsicht zu genießen. Denn der Zuckergehalt in der Coca Cola ist so hoch, dass sich ein Zuckerüberschuss ergibt, den der geringe Salzgehalt der Salzstängchen keinesfalls wettmachen kann. Im schlimmsten Fall kann daher durch die Anwendung des beliebten Hausmittels sogar das Gegenteil bewirkt werden: Der ja bereits in Mitleidenschaft gezogene Darm wird noch mehr geschwächt und der Durchfall verschlimmert sich. Bevor Sie also versuchen mit Coca Cola und Salzletten oder mit anderen Hausmitteln eine Darmerkrankung in Eigenregie zu behandeln, sollten Sie lieber den Hausarzt aufsuchen.

Auch wenn die Coca Cola in Sachen Gesundheit nicht gerade als Hausmittel zu empfehlen ist, dürfen Sie von der kaffeebraunen Brause doch weit mehr erwarten, als einen wohlschmeckenden Durstlöscher. Gerade beim Putzen und Reinigen erweist sie sich nämlich als praktischer Helfer. Die in der Limonade enthaltene Phosphorsäure kann als Rostlöser beim Fahrradputzen zum Einsatz kommen. Sie bringt angelaufene Chromtöpfe wieder auf Hochglanz oder sie entfernt Ablagerungen aus der Pfanne. Blutflecken können Sie mithilfe von Coca Cola leichter entfernen und selbst der verstopfte Toiletten- oder Waschbeckenabfluss lässt sich mit Cola und Backpulver von Kalkablagerungen befreien. Wenn Sie also der Coladurst überkommt, greifen Sie ruhig zu einer Zwei-Liter-Flasche im Sonderangebot. Denn was Sie von der koffeinhaltigen Limonade nicht trinken, können Sie im Haushalt allemal als umweltfreundliches Reinigungsmittel verwenden.

Ist Cola gesund oder nicht?

Als gesunde Nahrungsmittel oder Getränke sollten doch nur Lebensmittel bezeichnet werden, die durch ihren Nährwert-, Mineralstoff- und/oder Vitamingehalt unsere Gesundheit fördern. Da in keinem der drei beschriebenen Cola Produkte derartige Inhaltsstoffe enthalten sind, sollte die Coca Cola sicherlich nicht als gesundes Getränk tituliert werden. Das heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass die beliebte Limonade ungesund ist. Durch die Weigerung von Coca Cola, eine genaue Zusammensetzung der Inhaltsstoffe anzugeben, kursieren bis heute zahlreiche Mythen, die Ungesundheit der Limonade betreffend. Erwiesen ist:

  • Coca Cola greift nicht den Magen an. Denn die enthaltene Phosphorsäure ist zwar, wie zahlreiche Experimente beweisen, stark genug, um Fasern von rohem Fleisch zu lösen. Die Magenschleimhaut dient jedoch als Schutzschild für den Magen und muss mit den dort befindlichen Magensäften weit saurere Flüssigkeiten aushalten, als Phosphorsäure, wie sie in der Cola enthalten ist.
  • Coca Cola kann mit oder ohne Zucker für Karies verantwortlich sein. Denn der hohe Gehalt an Phosphorsäure schädigt den Zahnschmelz, was wiederum als eine mögliche Ursache für Zahnfäule angesehen werden muss. Übrigens hilft gerade beim Cola Trinken das anschließende Zähneputzen nicht. Im Gegenteil, der durch die Phosphorsäure bereits vorgeschädigte Zahnschmelz wird beim anschließenden Schrubben mit der Zahnbürste noch mehr verletzt.
  • Coca Cola kann bei Jugendlichen den Knochenaufbau und die Knochendichte auf negative Weise beeinflussen. Wieder ist die, in der braunen Lieblingsbrause enthaltene Phosphorsäure schuld. Denn sie bindet das für die Knochen wichtige Kalzium zu einem Salz und verhindert auf diese Weise, dass es in ausreichendem Maße vom Körper aufgenommen werden kann.
  • Coca Cola darf nicht als alleiniger Auslöser von Diabetes angesehen werden, denn wissenschaftliche Studien belegen diesen Mythos nicht. Allerdings muss beachtet werden, dass ein übermäßiger Genuss der koffeinhaltigen Limonade im Zusammenhang mit einer Ernährung aus ungesundem Fast Food die Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken, erhöht. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die auch das Trinken von vitamin- und mineralstoffreichen Flüssigkeiten einschließt, ist auf jeden Fall die bessere Alternative.

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