Kalorien Guide - Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett - Nährwerte von Lebensmitteln

Berliner: Kalorien und Nährwerte des Krapfen

Der Berliner hat viele Namen. Je nachdem, in welcher Gegend Deutschland er verzehrt wird, führt er eine andere Bezeichnung. Als Berliner ist er in Norddeutschland, im Rheinland und in Westfalen bekannt. In Berlin selber und in großen Teilen Ostdeutschlands wird der Berliner Pfannkuchen genannt. In Hessen wird er als Kreppel verzehrt, in Bayern und Österreich werden Krapfen oder Faschingskrapfen gegessen. Ein weiterer regionaler Name des Schmalzgebäcks ist Fastnachtsküchle.

Aus einigen Bezeichnungen für das Gebäck lässt sich schließen, wann der Berliner in erster Linie genossen wird. Das ist die Faschingszeit. Als besonderer Gag wird dann, der normalerweise mit Marmelade gefüllte Pfannkuchen mit Senf befüllt. Das ist von außen nicht erkennbar und bereitet dem Krapfen-Esser ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Auch zu Silvester sind die Berliner vermehrt in den Auslagen der Bäckereien zu sehen. Wer das süße Schmalzgebäck liebt, kann es aber in einigen Fachgeschäften das ganze Jahr über bekommen. Allerdings sollte er sich bei häufigem Genuss über den Kaloriengehalt des süßen Hefegebäcks kundig machen.

Kalorien und Nährwerte des Berliner

Ein Berliner ist normalerweise mit einem Klecks Marmelade gefüllt und bringt pro Stück ca. 60 Gramm auf die Waage. Oben ist er mit etwas Puderzucker bestreut. Nachfolgend die Kalorien und Nährwerte für den Berliner, pro Stück und auf 100 Gramm gerechnet:

1 Berliner (60 Gramm):

  • 810 kJ / 194 kcal
  • 5 Gramm Eiweiß
  • 8 Gramm Fett
  • 26 Gramm Kohlenhydrate

100 Gramm Berliner:

  • 1.350 kJ / 323 kcal
  • 8 Gramm Eiweiß
  • 13 Gramm Fett
  • 43 Gramm Kohlenhydrate

Berliner bzw. Krapfen gibt es in allen Variationen. So sind manche Krapfen mit einer Creme gefüllt und andere Berliner Pfannkuchen wiederum unterschiedlich glasiert. Das wirkt sich natürlich auch auf die Kalorien aus. Je kalorienhaltiger die Füllung und Glasur, desto mehr Kalorien hat auch der Berliner.

Berliner

Croissant Kalorien

Herkunft und Zubereitung des Berliners

Die Legende sagt, dass der Berliner im Jahre 1756 von einem berliner Zuckerbäcker erfunden wurde, der, obwohl er wehruntauglich war, im Regiment geduldet wurde. Aus Dankbarkeit erfand er die Pfannkuchen. Er formte sie wie Kanonenkugeln und in Ermangelung eines Backofens, buk er sie über dem offenen Feuer in Töpfen mit heißem Fett.

Der heutige Krapfen wird aus einem süßen Hefeteig hergestellt. Er enthält Mehl, Eier, Butter, Zucker und Hefe. Wer ein Fastnachtsküchle zu Hause selber fabrizieren möchte, der rollt den Teig aus, sticht runde Formen aus, setzt einen Klecks Marmelade auf eine runde Form und bestreicht deren Rand mit Eiweiß.

Eine zweite Form wird darauf geklebt. Nachdem der vorgefertigte Pfannkuchen noch 30 Minuten gehen durfte, wird er zuerst von einer Seite im heißen Fett gebacken und nach dem Wenden auch von der anderen Seite gebräunt. Der fertige Berliner bekommt einen Zuckerguss, wird mit Puderzucker bestäubt, oder mit Schokoladenglasur überzogen.

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