Kalorien Guide - Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett - Nährwerte von Lebensmitteln

Kaki: Kalorien und Nährwerte, auch Sharonfrucht

Die Kaki ist eine Frucht, die in Deutschland erst seit wenigen Jahren bekannt ist. In Asien, respektive in China gehört die Kaki seit über 2000 Jahren zu den Kulturpflanzen. In der Umgangssprache wird sie dort als chinesische Pflaume bezeichnet. Eigentlich sieht die süße Frucht aber eher wie eine Tomate aus. Mit der Kaki verwandt sind die Sharonfrucht, die in Israel angebaut wird. Die Kaki wird heute nicht mehr nur in China oder Japan angebaut, sondern wird auch in Italien und Spanien gezüchtet.

In den deutschen Supermärkten sind hauptsächlich süße, kernlose Zuchtformen, wie die Sharonfrucht oder Züchtungen aus Südeuropa erhältlich. Wer schon in den Genuss einer süßen Kaki kam, der fragt sich, wie viele Kalorien die chinesische Pflaume aufweist.

Kaki: Kalorien und Nährwerte

Eine Kaki Frucht wiegt im Durchschnitt 150 Gramm, sie kann aber auch bis zu 500 Gramm schwer werden. Die ursprüngliche Kaki enthält bis zu 8 Kerne und die Schale kann aufgrund der darin enthaltenen Gerbstoffe nicht mitgegessen werden. Nachfolgend die Kilokalorien und Nährwerte von 100 Gramm Kaki Frucht:

  • 297 kJ / 71 kcal
  • 0,7 Gramm Eiweiß
  • 0,4 Gramm Fett
  • 16 Gramm Kohlenhydrate

Kaki

Sharonfrucht: Kalorien und Nährwerte

Im Gegensatz zur Kaki ist die Sharonfrucht kernlos und ihre Schale enthält keine Gerbstoffe, weswegen sie auch mitgegessen werden kann. Die Sharonfrucht ist in der Regel auch etwas kleiner als die Kaki Frucht. Nachfolgend die Kalorien und Nährwerte der Sharonfrucht:

  • 293 kJ / 70 kcal
  • 0,7 Gramm Eiweiß
  • 0,4 Gramm Fett
  • 16 Gramm Kohlenhydrate

Wie kann man eine Kaki essen?

Jeder, der eine Frucht zum ersten Mal probiert, ist sich unsicher, wie sie gegessen wird. Bei der Kaki muss darauf geachtet werden, dass die Frucht überreif ist. Eine unreife Kaki hat so viele Gerbstoffe, dass sie nicht genießbar ist. Die überreife Kaki fühlt sich weich an und das Fruchtfleisch ist ähnlich wie Pudding. Wer eine solche Kaki essen möchte, der schneidet sie in der Mitte quer durch und löffelt anschließend die Schale aus, ähnlich wie bei einer Kiwi.

Da die Sharonfrucht keine Gerbstoffe enthält, kann sie bereits vor der Vollreife verzehrt werden. Im Gegensatz zur Kaki ist das Fruchtfleisch der Sharonfrucht auch bei Vollreife noch recht fest. Wer eine Sharonfrucht vor sich hat, der kann sie, wenn er sie gut gewaschen hat, entweder mit Schale essen, wie einen Apfel, oder er schneidet sie in Viertel und entfernt jeweils die Schale. Die Sharonfrucht lässt sich an ihrer Form erkennen, die eher einer flachen Tomate ähnelt. Die Kaki dagegen ist rund und in der Farbe rötlicher.

Gesund sind sie übrigens alle beide. Die Kaki enthält nicht nur die Vitamine A, C und B, sondern sie liefert dem Körper auch Phosphor und Kalium. Sie enthält zwar viel Zucker, hat aber einen geringen Fettanteil und weit Ballaststoffe auf. Nennenswert ist auch ihr hoher Anteil an Betakarotin.

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