Kalorien Guide - Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett - Nährwerte von Lebensmitteln

Paprika: Kalorien & Nährwerte, rote, gelbe, grüne

Die Paprika gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Von der milden Gemüsepaprika bis hin zur superscharfen Thai-Chili wird alles gegessen. Wobei in Deutschland eher die Gemüsepaprika verzehrt wird. Sie kann roh gegessen werden, zum Beispiel im Salat. Aber die Paprika wird auch als Gemüse, als gefüllte Paprika, in gegrillter Form oder gebraten verzehrt. Grüne, noch unreife Paprikafrüchte schmecken etwas bitterer. Die rote Paprika ist süßer und noch milder ist die gelbe Paprika.

Da die Paprikafrüchte je nach Farbe unterschiedlich schmecken, ist es interessant zu wissen, ob der Kaloriengehalt und die Inhaltsstoffe der Paprika ebenfalls je nach Farbe unterschiedlich sind. Ja, sie unterscheiden sich:

Grüne Paprika: Kalorien und Nährwerte

Beginnen wir mit der grünen Paprika, die, wie bereits erwähnt, die unreife Frucht darstellt. Sie schmeckt bitterer als die anderen, länger gereiften Gemüsepaprika. Nachfolgend die Kalorien und Nährwerte von 100 Gramm grüne Paprika, roh:

  • 85 kJ / 20 kcal
  • 1 Gramm Eiweiß
  • 0,3 Gramm Fett
  • 3 Gramm Kohlenhydrate

Gelbe Paprika: Kalorien und Nährwerte

Dem Reifegrad entsprechend folgt der grünen die gelbe Frucht. Sie hat etwas mehr Sonne abbekommen und das hat nicht nur auf den Kaloriengehalt Auswirkungen. Nachfolgend die Kilokalorien und Nährwerte von 100 Gramm gelbe Paprika, roh:

  • 126 kJ / 30 kcal
  • 1 Gramm Eiweiß
  • 0,5 Gramm Fett
  • 5 Gramm Kohlenhydrate

Rote Paprika: Kalorien und Nährwerte

PaprikaDie reifste Frucht beim Gemüsepaprika ist rot, sie hat am längsten von der Sonne profitiert. Somit hat die rote Paprika auch den höchsten Kaloriengehalt. Nachfolgend die Kalorien und Nährwerte von 100 Gramm rote Paprika, roh:

  • 154 kJ / 37 kcal
  • 1 Gramm Eiweiß
  • 1 Gramm Fett
  • 6 Gramm Kohlenhydrate

Gekochte bzw. gedünstete Paprika kommt auf den gleichen Kaloriengehalt wie rohe Paprika.

Gurke Kalorien

Gefüllte Paprika: Kalorien und Nährwerte

Aus Hauptgericht mit wird mit Hackfleisch gefüllte Gemüsepaprika gerne verzehrt. Nachfolgend der Kaloriengehalt und Nährwerte von 100 Gramm gefüllte Paprika, sowie von 1 Portion mit 250 Gramm:

100 Gramm gefüllte Paprika:

  • 413 kJ / 99 kcal
  • 8 Gramm Eiweiß
  • 5 Gramm Fett
  • 6 Gramm Kohlenhydrate

1 gefüllte Paprika (250 Gramm):

  • 1.033 kJ / 247 kcal
  • 20 Gramm Eiweiß
  • 12 Gramm Fett
  • 16 Gramm Kohlenhydrate

Bei gefüllten Gemüsepaprika kommt es natürlich auf die Füllung an. Wird sie nur mit Hackfleisch gefüllt, liegt der Kaloriengehalt im oben angegebenen Bereich. Kommt zum Beispiel aber noch Käse zur Füllung, so ist die Kalorienmenge entsprechend höher.

Wie gesund ist die Paprika?

Die Gemüsepaprika ist sehr gesund. Ihr Vitamin C-Gehalt ist doppelt bis dreimal so hoch wie der von Zitronen. So weist die gelbe Paprika 130 mg Vitamin C auf, die Grüne kommt auf 139 mg und die rote Paprika auf 140 mg Vitamin C.

Die Paprika hat viel Vitamin A und Vitamin E ist ebenfalls in dem feurigen Gemüse enthalten. Das Vitamin C ist bekanntermaßen wichtig für unsere Abwehrkräfte. Vitamin A stärkt die Sehkraft und ist für die Blutbildung verantwortlich und das Vitamin E wird als das Fruchtbarkeits-Vitamin bezeichnet. Auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Tocopherol sind in der Paprika enthalten.

Gelbe wie auch rote Paprika enthalten außerdem Betakarotin. Am nährstoffreichsten ist die rote Frucht, gefolgt wird sie von der orangefarbenen und der gelben Paprika und das Schlusslicht bildet die grüne Gemüsepaprika.

Die Schärfe wird übrigens von der Menge an Capsaicin bestimmt, das in der Gemüsefrucht enthalten ist. Während in der bunten Gemüsepaprika fast kein Capsaicin enthalten ist, beinhalten die Peperoni circa 5-mal so viel, die Peperoncini etwa 50-mal so viel und die scharfen Habaneros fast 1000-mal so viel Capsaicin.

Besonders in den südlichen Ländern, wie Mexiko, wo die Paprika zu Hause ist, werden die scharfen Früchte verzehrt. Das liegt unter anderem daran, dass der Stoff Capsaicin ein Hitzegefühl erzeugt und Schweißausbrüche verursacht. Der zusätzliche Schweißausstoß wiederum trägt zur Kühlung des Körpers bei, was in den heißen Ländern des Südens durchaus gewollt ist.

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